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Wissenwertes über schlafen

Hier finden Sie allerlei Wissenswertes, Tipps und Antworten auf Fragen über gutes Schlafen. Klicken Sie hier unter auf das gewünschte Link.
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Guter Schlaf macht größer
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Was ist normaler Schlaf
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Gut schlafen ist wichtiger als lange schlafen
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Tipps für einen erholsamen Schlaf
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Schlafen in einem feuchten Bett
Frauen und Schlafstörungen
Warum Schlafen ?
Schlafen während der Schwangerschaft?
Schlafprobleme
Schlafen Sie sich schlank

Was ist normaler Schlaf?

Schlaf wurde lange Zeit in der Wissenschaft nicht untersucht, weil davon ausgegangen wurde, dass es sich dabei lediglich um einen Zustand verminderter Aktivität handle. Forschungen, die erst in diesem Jahrhundert eingesetzt haben, enthüllen den Schlaf als einen äußerst aktiven Zustand, in dem Teile des Körpers "auf Sparflamme" arbeiten, andere wiederum äußerst aktiv sind. Angepasst an die Dauer von Tag und Nacht unterliegen viele Körperfunktionen einem etwa 24-stündigen Rhythmus, beispielsweise Körpertemperatur, Hormon-, Magensäure- und Galleproduktion, Blutdruck, Herzschlag usw.

Auch der Schlaf-Wach-Rhythmus ist beim erwachsenen Menschen an den Tag-Nacht-Rhythmus angepasst. Daneben existieren weitere kürzere periodische Rhythmen mit Einfluss auf den Wachheitsgrad.

Der Nachtschlaf wird in fünf verschiedene Stadien eingeteilt

Leichtschlafstadium 1 und 2
Tiefschlafstadium 3 und 4
REM-Schlaf

REM ist die Abkürzung für Rapid Eye Movements, also schnelle Augenbewegungen, weil in dieser Phase die Muskeln völlig erschlafft sind, nur die Augen bewegen sich schnell hin und her. In dieser Phase spielt sich der Großteil der Träume ab. Jeder Mensch träumt im REM-Schlaf, auch wenn er sich am nächsten Tag nicht immer daran erinnert. Der Schlaf beginnt mit Leichtschlaf, nach einer Tiefschlafphase folgt wieder Leichtschlaf, der schließlich in eine ca. 20minütige REM-Phase mündet. Ein solcher Schlafzyklus dauert etwa 90 Minuten und wird im Laufe einer Nacht etwa vier bis fünf mal durchlaufen. Dabei wird die Tiefschlafmenge mit zunehmender Schlafdauer immer weniger, die REM-Phasen werden dafür länger.

Der ungestörte Ablauf dieses Schemas ist Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf. Bei Kleinkindern beträgt der REM-Anteil ca. 50% und nimmt im Lauf der Zeit ab auf etwa 15 - 20% im Erwachsenenalter.

Als sehr komplexes Geschehen kann der Schlaf durch die verschiedensten Faktoren gestört werden.


Die vielen Faktoren, die unseren Schlaf beeinflussen, machen ihn leider auch störanfällig. Wir kennen das alle: In Lebensphasen mit viel Stress, Ängsten, Schmerzen oder Trauer fällt uns das Einschlafen oder Durchschlafen schwer, finden wir keinen erholsamen Schlaf. Solange diese Störungen nur für ein paar Tage anhalten, ist das ein normaler Vorgang. Wenn wir aber wochenlang morgens „wie gerädert“ erwachen und auch tagsüber rasch ermüden, unter Konzentrationsstörungen und Lustlosigkeit leiden, sollten wir dem Problem auf den Grund gehen.

Bei den Schlafstörungen unterscheidet man zwischen einem erschwerten Einschlafen, bei dem sich der Mensch von einer Seite auf die andere wälzt und nicht zur Ruhe kommt. Andererseits gibt es ein typisches frühes Erwachen gegen 4 Uhr morgens, dem dann kein Einschlafen mehr folgt. Depressionen werden häufig von dieser Form der Schlafstörung begleitet. Schon die Schilderung des Schlafablaufs geben dem Arzt wichtige Hinweise auf mögliche Ursachen. Ein Test im Schlaflabor ergänzt den subjektiven Bericht. In einigen Nächten, die der Patient dort verbringt, werden zahlreiche Messdaten wie Sauerstoffsättigung, Gehirntätigkeit und Muskelspannung erhoben. Ist die Ursache gefunden, kann die Behandlung eingeleitet werden. Beim Vorliegen einer Depression bessert eine Therapie der Grunderkrankung automatisch auch den Schlaf. Ist Sauerstoffmangel die Ursache, dass Sie morgens völlig übermüdet erwachen, kann eine nächtliche Beatmungsmaske die Lösung sein. Entscheidend ist, dass Sie sich mit Schlafstörungen nicht einfach abfinden, aber auch nicht gleich zum Schlafmittel greift, das Sie nur in einen künstlichen Schlaf versetzt. Um gesund zu bleiben, ist natürlicher, erholsamer Schlaf ein wichtiger Faktor.