Schlaf und Zeitverschiebung
Als Jetlag bezeichnet man die Schwierigkeit, bei längeren
Flugreisen mit der Zeitumstellung zurecht zu kommen. Eine milde Form des Jetlags tritt zweimal im
Jahr auf, und zwar wenn im April die Sommerzeit beginnt und im Oktober endet und damit die Uhr eine
Stunde vor- bzw. zurückgestellt wird.
Bei Flügen in westliche Richtung verschiebt
sich die Zeit nach "hinten". Wenn Sie beispielsweise nach New York fliegen, ist es dort sechs
Stunden früher als z.B. in Berlin, daher gehen Sie dort sechs Stunden später ins Bett, als Sie es
von zu Hause üblicherweise her gewohnt sind. Daher empfiehlt es sich, bereits ein paar Tage vor
Reiseantritt, später als normalerweise schlafen zu gehen, damit Sie sich allmählich an den neuen
Rhythmus gewöhnen können.
Bei Flügen in Richtung Osten dagegen gehen Sie
etwas früher ins Bett, da es dort entsprechend später als zu Hause ist. Die Erklärung für diese
Zeitverschiebungen liegt darin, dass die Sonne im Osten aufgeht und zwar in dieser Richtung alle 15
Längengrade 1 Stunde früher. Entsprechendes gilt in Richtung Westen.
Weiterhin sollten Sie, wenn Sie das Flugzeug
bestiegen haben, die Uhr(en) bereits auf die neue Zeit am Zielort umstellen. Außerdem sollten Sie
sich, soweit das möglich ist, bereits beim Flugbeginn dem Tagesrhythmus des Zielortes anpassen.
Die Einnahme von Schlafmitteln zur Regulierung
der Müdigkeit ist nicht zu empfehlen, da sie keinerlei förderlichen Einfluss auf die
Körperumstellung hat.
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