Frauen und Schlafstörungen
Unterschiedlich ist auch, dass Frauen ihren Schlaf anders beurteilen, als Männer. Dieses subjektive Kriterium für die Beurteilung des Schlafes ist sehr wichtig, weil es verdeutlicht, welche Behandlungsansätze erfolgversprechend sind. Männer beurteilen einen guten Schlaf danach, wie ausgeschlafen sie sich am nächsten Morgen fühlen. Frauen dagegen beurteilen ihren Schlaf danach, wie lange sie geschlafen haben und wie häufig sie während der Nacht aufgewacht sind.
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Frauen leiden insgesamt
häufiger an Schlafstörungen, als Männer. Zwar sind in jungen Jahren noch beide Geschlechter gleich
häufig betroffen, aber mit zunehmendem Alter entwickeln Frauen eine deutlich höhere Anfälligkeit
gegenüber Schlafstörungen. Erste Steigerungen zeigen sich im Alter zwischen dem 35 und 40
Lebensjahr. Ein deutlicher Zuwachs ist dann mit Beginn der Wechseljahre festzustellen. Je älter
Frauen werden, desto häufiger leiden sie unter Schlafstörungen.