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Wissenwertes über schlafen
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Unglücksfälle durch Schlafstörungen
Durch Nacht- und Wechselschichten werden Schichtarbeitern ungewöhnliche und unregelmäßige Arbeitszeiten auferlegt. Dadurch entstehen gesundheitliche Probleme, die denen des Jet Lags ähneln. Nachtschichtarbeiter müssen sich nicht nur einem unnatürlichen Rhythmus anpassen, wenn die normalen Arbeits-und Schlafzeiten vertauscht bzw. verschoben werden. Sie schlafen zudem auch weniger, weil Lärm, Tageslicht und höhere Raumtemperaturen häufige Störfaktoren für den Schlaf am Tage darstellen. Auch bei Wechselschicht finden die Betroffenen aufgrund häufig wechselnder Arbeitszeiten gewöhnlich keinen ausreichenden Schlaf. Dabei können geringe zeitliche Anpassungen den Übergang von der einen zur nächsten Schicht erheblich erleichtern. Werden an den letzten Tagen vor Ablauf der Spätschicht sowohl die Schlafens- als auch die Aufstehzeiten um ein bis zwei Stunden hinausgezögert, kann sich der Organismus auf den neuen Rhythmus der Nachtschicht einstellen. Angeblich seien Müdigkeitserscheinungen für 40% aller Verkehrsunfälle verantwortlich. Coren verweist darauf, dass auch die spektakulären Unfälle der letzten Zeit meist auf Müdigkeit zurückzuführen sind, die einen wesentlichen Anteil am "subjektiven Faktor" innehat. "Was haben das Atomunglück von Tschernobyl, die Beinahe-Kernschmelze von Three Mile Island, die vom Öltanker Exxon Valdez verursachte Umweltkatastrophe und der Verlust der Weltraumfähre Challenger gemeinsam? Alle diese Unglücksfälle wurden von Menschen ausgelöst, die Fehler gemacht haben, weil ihnen der Schlaf fehlte." Wichtig für den Schlaf ist das eigene Verhalten tagsüber, denn Schlafstörungen entstehen nicht erst abends im Bett. Regelmäßige Tagesstruktur Ein Tag, der eine regelmäßige Struktur hat mit Phasen von Arbeit, aber auch Pausen, fördert das Ein- und Durchschlafen. Regelmäßigkeit ist auch in den Zubettgeh- und Aufstehzeiten notwendig, da sich der Körper nur so an den Rhythmus von Ruhe und Aktivität gewöhnt. Dies gilt auch für das Wochenende. Wer seinen Körper an einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus gewöhnen will, muss in den ersten Monaten auch am Wochenende zu bestimmten, festgelegten Zeiten aufstehen. Auch Menschen, die keiner geregelten Arbeit nach gehen, sollten sich einen regelmäßigen Tagesablauf angewöhnen. |
