Maßnahmen für einen guten Schlaf
- Abschalten und den Tag abschließen: Es ist besser, keine Probleme "mit ins Bett zu nehmen".
Innere Ruhe fördert den Schlaf. Für mehr innere Ruhe kann auch ein regelmäßiger Tagesablauf sorgen.
Abendrituale können viel zu einem guten Schlaf beitragen. Das kann ein Abendspaziergang sein, ein
warmes Bad oder ein Schlaftrunk. Antialkoholische Getränke wie warme Milch oder Kräutertee sind
generell besser, aber ein oder zwei Glas Bier oder ein Glas Wein sollten die Nachtruhe auch noch
nicht stören. Wenn es mit dem Einschlafen nicht so recht funktionieren will, ist es besser, erst zu
Bett zu gehen, wenn Sie wirklich müde sind. Später ins Bett gehen kann auch dann helfen, wenn Sie
morgens zu früh aufwachen.
- Langes Fernsehen vermeiden. Besonders nachteilig ist das Einschlafen vor dem Fernseher, weil
Sie dabei in erhöhter Weckbereitschaft bleiben.
- Stressbewältigung: Stress führt zu einer inneren Anspannung, bei deren Abbau
Entspannungstechniken können.
- Ernährung: Mit einem zu vollen oder ganz leeren Magen schläft es sich schlecht, auch nach hohem
Tee- oder Kaffeekonsum am Abend. Stärkerer Alkoholkonsum kann sich sehr negativ auswirken.
Alpträume und Durchschlafstörungen können auftreten.
- Schlafbedingungen: Zu optimalen Schlafbedingungen gehören gute Betten und Matratzen, der
Jahreszeit entsprechend nicht zu warme und nicht zu kalte Decken, ein gut gelüftetes und nicht zu
warmes Schlafzimmer, möglichst ungestörte Ruhe und Dunkelheit.
- Lesen statt Ärgern: Wenn Sie in der Nacht aufwachen und nicht wieder einschlafen können, ist
eine angenehme Betätigung besser, als sich im Bett zu wälzen.
- Schlaftraining: Nur so lange im Bett bleiben, wie Sie in letzter Zeit auch wirklich geschlafen
haben und den Wecker dementsprechend stellen. Haben Sie einige Nächte zumindest so lange gut
durchgeschlafen, wird der Wecker eine halbe Stunde später gestellt. So kann die Schlafzeit
sukzessive verlängert werden.
- Erst wenn pflanzliche Präparate keinen Erfolg zeigen, sollten andere medikamentöse Schlafmittel
zum Einsatz kommen.
- Methoden der Physiotherapie wie Vollbäder und Bewegungstherapie können zur Entspannung
beitragen und so Schlafstörungen lindern. Klassische Massagen können zur Entspannung
beitragen und damit Schlafstörungen entgegenwirken. Methoden der Manualtherapie sind dann sinnvoll,
wenn die Probleme mit dem Schlafen auf Schmerzen zurückgehen, die durch diese Methoden gelindert
werden können.
- Bei Schlafstörungen, die auf eine Störung der inneren Uhr zurückgehen - wie es zum Beispiel bei
langjährigem Schichtdienst der Fall ist - kann eine Lichttherapie helfen. Das körpereigene Hormon
Melatonin gilt als Möglichkeit, den Schlaf-Wach-Rhythmus bei Schichtarbeitern und Jet lag zu
unterstützen.
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