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Wissenwertes über schlafen
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Träume Im Bezug zu
Funktion des Schlafes gibt es noch Undeutlichkeiten. Die meisten Theorien beziehen sich auf
die erholsame Funktion. Hierbei ist vor allem der Tiefschlaf als die Erholung von den physischen
Folgen der Wachperiode angesehen, der gleichzeitig auch für einen guten Stoffwechsel sorgt.
Der Traumschlaf soll wichtig sein, um das emotionelle Gleichgewicht zu halten. Träume kommen vor allem in der REM-Schlafphase vor, die darum auch Traumschlaf oder paradoxaler Schlaf genannt wird (paradoxal, weil die Hirnaktivität dann am größten ist, während die Muskeln nahezu gelähmt sind). Diese REM-Periode dauert etwa 10 Minuten, aber je nachdem, wie weit der Schlaf fortgeschritten ist , werden auch die REM-Phasen länger. Nach jeder REM-Phase werden Sie gewöhnlich kurz wach. Aus neurophysiologischer Sicht ist der Traum ein für den Körper überaus wichtiger Mechanismus. Der Neurologe Michel Jouvet vertritt die These, dass die Bilder und Szenen des Traums zur ständigen Programmierung unserer Gehirnzellen gehören. Dass wir unlogische Ereignisse im Traum nicht als Widersprüche wahrnehmen, liegt laut Jouvet daran, dass bestimmte Neuronen im Gehirn, im Gegensatz zu anderen Nervenzellen, zeitweilig Ruhe brauchen. Im Traum sind sie ausgeschaltet und verhindern das kritische Bewusstsein. Für die Traumpsychologie oder –phänomenologie ist die rein auf die körperlichen Vorgänge bezogene Erklärung für den Traum bestenfalls eine Ausgangsbasis. Denn Neurophysiologen messen der Bedeutung von Träumen für die Psyche keinerlei weitere Bedeutung zu. Bei tiefenpsychologischer Prüfung jedoch ergeben zunächst unverständliche Traumbilder, paradoxe Ereignisse, Widersprüche oder Verschiebungen ihren Sinn. Zwar ist der Traum ein bis heute nicht eindeutig erklärbares Phänomen; es gilt aber als erwiesen, dass bei Menschen, die regelmäßig am Schlafen und somit am Träumen gehindert werden, ernsthafte seelische und körperliche Störungen entstehen. Um 1900 revolutioniert der Psychoanalytiker Siegmund Freud die psychologische Traumforschung. Für den Begründer der Metapsychologie ist der Traum der Hüter des Schlafes und immer Ausdruck eines unterbewussten Wunsches. Ohne Bezug zur Anatomie des Gehirns konstruiert Freud einen vollständigen psychischen Apparat. Er glaubt Traumsymbole ohne Rücksicht auf die individuellen Erfahrungen eines Menschen eindeutig zuordnen und katalogisieren zu können. Im Gegensatz zu Freud stellt sein Schüler Carl Gustav Jung, bis 1913 ein Anhänger der Freud’s Psychoanalyse, bei der Traumforschung das individuelle Erleben jedes Menschen in den Mittelpunkt. Jung erkennt, dass sich ein Traumsymbol nicht auf einen einzigen Begriff reduzieren lässt. Für ihn zeigen Träume einen seelischen Tatbestand an als fortlaufender Dialog mit dem bewussten. Nach der neuesten Traumlehre ist es an jedem einzelnen, den Traum unter Bezugnahme der bisherigen Erfahrungen und vergangener und aktueller Lebenssituationen richtig zu entschlüsseln. Träumen Sie in Farbe?Dann liegt es vielleicht daran, dass Sie abends in einen Farbfernseher blicken. Mitte des letzten Jahrhunderts wechselten zusammen mit Film und Fernsehen auch die Träume der Menschen von schwarz-weiß in bunt Der Himmel nicht blau, die Wiesen nicht grün, die Blumen nicht bunt – eine Traumwelt grau in grau, nur weil Filme und TV-Programme in schwarz-weiß flimmerten? Vor 50 Jahren waren die meisten Bürger der Industrieländer davon überzeugt, schwarz-weiß zu träumen – heute hingegen meinen sie, dies geschehe eher farbig. Die Erklärung für den Farbwandel sieht der US-Philosoph Eric Schwitzgebel von der University of California in der Entwicklung der Filmtechnik: „Weil Kino- und Fernsehfilme zu Beginn des letzten Jahrhunderts meist schwarzweiß über Leinwände und Bildschirme flimmerten, meinten die Menschen, auch farblos zu träumen“, schreibt er im Fachblatt „Studies in History and Philosophy of Science“. Zwei Studien. Erst mit der Entwicklung des Farbfilms kehrten, nach den Betrachtungen Schwitzgebels, die Farben in die Schilderungen nächtlicher Traumerlebnisse zurück. So gaben bei einer Studie aus dem Jahr 1953 nur 17% der Versuchsteilnehmer an, „in Farbe“ zu träumen. 1968 berichteten hingegen 69% der Befragten von bunten Traumerlebnissen. Für diese Untersuchung waren die Versuchspersonen aus dem Schlaf geweckt und unmittelbar zu Farbwahrnehmungen befragt worden. Eine Erklärung. Klar scheint zu sein, dass sich nicht etwa die Farbe der Träume verändert hat. Lediglich deren Beschreibung, so Schwitzgebel, habe sich mit der Entwicklung der Medien gewandelt. Ähnlich wie in der Zeit vor den Schwarzweißfilmen gehen Psychologen heute davon aus, dass in den meisten Träumen Farben vorkommen, auch wenn Sie sich nicht immer an sie erinnern kann. Durch Filme wie „Casablanca“ oder „Metropolis“ hatten allerdings die Berichte über die nächtlichen Erlebnisse an Farbe verloren. Da Einnerungen an Träume eher vage sind, können sie durch den – scheinbar nahe liegenden – Vergleich zwischen Film- und Traumwelt leicht verfälscht werden. |

Im Bezug zu
Funktion des Schlafes gibt es noch Undeutlichkeiten. Die meisten Theorien beziehen sich auf
die erholsame Funktion. Hierbei ist vor allem der Tiefschlaf als die Erholung von den physischen
Folgen der Wachperiode angesehen, der gleichzeitig auch für einen guten Stoffwechsel sorgt.