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Schlafprobleme
1. Jeder ist anders...und schläft anders.
Schätzungsweise kämpft jeder dritte Mensch mit Schlafproblemen. Meistens sind diese von kurzer Dauer und bedingt durch besondere Vorkommnise. Manchmal spiegeln sie aber ein ernstes Problem wider.
Zuerst entkräften wir den Mythos, dass jeder 8 Stunden Schlaf nötig hat, um über eine gute Nachtruhe sprechen zu können. Nichts ist weniger wahr. Schlafuntersuchungen haben bewiesen, dass jede Person unterschiedlich viel Schlaf benötigt, und das variiert zwischen vier und elf Stunden per Nacht. Ungefähr 10% der Bevölkerung kommt mit etwa 6,5 Stunden aus und 15% hat mehr als 9 Stunden nötig. Kinder brauchen meistens etwas mehr Schlaf, während Ältere mit weniger auskommen. Auch geografische Faktoren können eine Rolle spielen. So schlafen Sie normal etwas länger in den Bergen und was kürzer an der See. 2. Schlafstörungen: manchmal unschuldig, manchmal ein wirkliches Problem. Jeder hat schon mal Schwierigkeiten gehabt, einzuschlafen, schlief weniger, und es fiel ihm schwer, morgens aus dem Bett zu kommen. Oft ist die Ursache ein ungewöhnliches oder schmerzliches Ereignis tagsüber-ein Sterbefall, Ärger, eine Niederlage oder auch ein wunderschönes Ereignis, viel Stress im Beruf, ein „schwerer“ Magen nach einer üppigen Mahlzeit oder auch ein starkes Hungergefühl. Manche Frauen schlafen während der Menstruation weniger gut. Nach einer langen Flugreise wird unsere biologische Uhr gestört, und es können zeitweise Schlafstörungen auftreten. Meistens verschwinden dieser Art Schlafstörungen nach einigen Tagen spontan, nach dem Sie alles vergessen haben und sich keine Sorgen mehr machen muss. Wer sich jedoch zusätzlich über seine Schlafprobleme ärgert oder Sorgen macht, kann die Angelegenheit nur noch verschlimmern. Von Schlaflosigkeit spricht man erst, wenn jemand ohne ersichtlichen Grund tagelang (mehr als 3 Wochen) nicht einschlafen kann oder nachts regelmäßig wach wird und wen sich das tagsüber widerspiegelt in Müdigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, eventuell Kopfschmerzen, usw. In den Fällen sollten Sie einen Arzt konsultieren und können, wenn nötig, sich untersuchen lassen in einem speziellen Schlaflaboratorium. Außerdem können chronische Schlafstörungen auch verursacht werden durch externe Faktoren. Ein Faktor, der sehr logisch ist aber sehr oft übersehen wird, ist die Schlafgelegenheit samt Matratze. Jahrelange Schlafstörungen können manchmal sofort beseitigt werden durch die Anschaffung einer guten Schlafgelegenheit. 3. Schlafstörungen und ihre Ursachen - Schlaflosigkeit oder Insomnia ist keine 'Krankheit' an sich so wie zum Beispiel Fieber, eher ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Manche Krankheiten, sowie Diabetes, Asthma oder andere Atmungsprobleme, Herzrhythmusstörungen, Rheuma usw., können Schlafstörungen hervorbringen. Manchmal weist Schlaflosigkeit auch auf ein psychisches Problem hin, so zum Beispiel Depressionen. In all den Fällen muss erst die Ursache behandelt werden. Eine andere mögliche Ursache der Schlaflosigkeit ist das so genannte 'Restless Leg Syndrom' : kaum ins Bett gekommen, werden Sie geplagt durch ein unangenehmes Kribbeln in den Beinen, wodurch Sie nicht still liegen bleiben können. Bis zu 5% der Bevölkerung soll darunter leiden. Es kommt mehr bei älteren Menschen und während der Schwangerschaft vor. Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt, aber es gibt Medikamente, die das Syndrom gut unter Kontrolle halten können. Manche Medikamente (bestimmte Antidepressiva, Mittel gegen Heuschnupfen, gegen hohen Blutdruck,usw.), anregende Getränke wie Kaffee, Cola und Alkohol können Schlafstörungen verursachen. - Letztendlich auch Schichtdienst, Nachtarbeit oder andere Umstände, die unsere biologische Uhr permanent stören, können zu chronischer Schlaflosigkeit führen. Schlaflosigkeit kann mit anderen Worten medizinische, persönliche und durch die Umgebung hervorgerufene Ursachen haben. 4. Welchen Anforderungen muss ein gesundes Bett oder Matratze entsprechen? Für eine angemessene Nachtruhe und eine Entspannung der Muskulatur und des Skelettes ist es nötig, dass der Körper durch die ganze Oberfläche gleichmäßig getragen wird in einer Haltung, die die natürlichen Wölbungen der Rückenpartie unterstützt. Allgemein wird angenommen, dass die ideale Haltung nachts diese ist, wobei die Wirbelsäule in seitlicher Lage gerade liegt. In der Rückenlage soll der Körper so getragen werden, dass die natürliche S-Krümmung beibehalten bleibt. Je härter die Liegefläche, um so mehr bietet sie dem Körper Widerstand. Die Härte der Liegefläche bestimmt den Druck, den der Hinterkopf, die Schultern, die Lenden und vor allem das Becken und Fersen während des Schlafs spüren. Eine zu große Härte kann an den Stellen Überbelastungserscheinungen verursachen, wodurch Sie genötigt werden, sich ständig zu drehen. Das kommt sowohl bei mageren, bei kleineren sowie korpulenten Menschen vor. Die Mageren haben zu wenig Gewebe, um den Druck zwischen der Liegefläche und den Knochen aufzufangen, die Korpulenten haben proportional zu viel Gewicht für ihre Oberfläche. Die Matratze muss den Körper während des Schlafs unterstützen. Sie muss elastisch sein und die Elastizität behalten, um den Körperdruck aufzufangen und zu verteilen. Sie muss außerdem die Schweißabsonderung aufnehmen können und durch Verdampfung wieder abführen. Momentan brauchen Sie bei der Verarbeitung vieler Matratzen Kunststoffe sowie Schaumgummi und Polyetherschaum. Manche Matratzen sind zusammengestellt aus mehreren Materialien und haben eine Innenfederung. Kapok, ein federungskräftiges Federsaat der Kapokbäume, wurde früher meistens als Matratzenfüllung verwendet. Eine gleichmäßige Verteilung des Drucks von dem Körpergewicht über die ganze Körperoberfläche erreichen Sie zum Beispiel auf körnigen oder flüssigen Materialien sowie Sand oder Wasser. Körner können sich frei bewegen und sich so verschieben, dass sie den Körper gleichmäßig unterstützen. Zu dieser Kategorie gehört auch das Wasserbett. Hier kann sich das Wasser jedenfalls noch fließender als die Körner dem Körper anpassen. Alle Sorten Matratzen haben eine weichere oder härtere Ausführung. Bevor Sie eine Matratze kaufen, sollten Sie sich darauflegen, um diese zu testen. Je mehr die Schultern und das Becken einsinken, um so besser ist die Matratze angepasst, um die Wirbelsäule in der Seitenlage gerade zu halten und die S-Biegung in der Rückenlage zu unterstützen. In eine zu weiche Matratze senkt sich der Körper zu sehr, was Rückenschmerzen verursachen kann. Auch eine zu harte Matratze, die die Lenden ungenügend unterstützt, kann Beschwerden verursachen. Sie kann ebenso einen zu großen Auflagedruck verursachen und unbequem sein. Die meisten Menschen schlafen in der Seitenlage. Auf einem harten oder zu weichen Untergrund wird die Wirbelsäule in der Haltung ziemlich gekrümmt. Die Wirbelsäule wird dabei einer Anzahl Zieh- und Stoßkräfte unterworfen, die einen schädlichen Einfluss haben können; Wassermatratzen, und insbesondere Wassermatratzen mit einer extra Beckenunterstützung oder einer 5-Zone Ausführung wie die 4D, schneiden sehr gut ab bei der Unterstützung der Wirbelsäule und der optimalen Verteilung des Körpergewichtes. Sowohl in der Seiten- wie auch Rückenlage nimmt die Wirbelsäule eine gesunde Haltung ein, und auf keiner anderen Schlafgelegenheit ist der maximale Druck auf den Körper so niedrig. Außerdem kann die Wärme von einem Wasserbett Schlafstörungen durch Gelenk- und Muskelschmerzen lindern. |
